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Verein Mole Stickenhörn e.V.

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Fortzetzung ...

 

...der Steganlage langsam aber sicher das "Aus" drohte. Außerdem wollte die Bundesmarine weitere Einheiten (das Troika-Minensuch-System) in den Plüschowhafen verlegen und beanspruchte den gesamten Hafenbereich.

Letztlich blieb der Stadt nur, die Steganlagen ersatzlos zu sperren und abzureißen, da die Finanzmittel zum Bau eines neuen Hafens nicht vorhanden waren.

Schnell fanden sich entschlossene Bürger zu einen Interessengemeinschaft zusammen und versuchten die Stadt und die Marine dazu zu bewegen, von den Plänen Abstand zu nehmen. Unterschriftensammlungen, Demonstrationen und unzählige schriftliche Eingaben an Politiker und die Stadt brachten leider kaum Erfolg. Immerhin blieben die Steganlagen, wenn auch mit diversen Sicherheitsauflagen, zunächst erhalten; die Mole blieb öffentlich zugänglich.

Im Februar 1979 gründeten 179 Bürger und Wassersportler den Verein Mole Stickenhörn e.V. mit den Satzungszielen, die Mole Stickenhörn und die Steganlagen als Sportboothafen und Naherholungsgebiet zu erhalten und konnten dann in besser geordneten Bahnen mit der Stadt über das weitere Verfahren. In enger Zusammenarbeit, unter zunehmender Kooperationsbereitschaft der Stadt Kiel entstanden dann Pläne, einen neuen Hafen auf der anderen Seite der Mole zu bauen, da die Marine weiterhin den gesamten Hafenbereich beanspruchte.

Der Verein Mole Stickenhörn e.V. war maßgeblich daran beteiligt, dass die Mole nicht zu einer zweiten Betonwüste nach Muster Schilksee gebaut wurde. Ein großer Teil der alten Bäume und Sträucher konnte erhalten werden; letztlich musste aber auch der Vereinsvorstand einsehen, dass Parkplätze und Straßen nun mal vorhanden und befestigt sein müssen und dass es eine Sportboothafenverordnung gibt.

Dem Finanzierungsmodell mit der Vorauszahlungen in Höhe von 15.000,- bzw. 20.000.- DM musste der Verein zähneknirschend zustimmen, konnte für seine Mitglieder jedoch annehmbare Sonderregelungen erwirken.

Nach Fertigstellung des Hafens waren die Satzungsziele fast erreicht; die "Altstickenhörner" kamen am Steg 3 zum größten Teil unter und die Mitglieder beschlossen, als Wassersportverein nach entsprechender Satzungsänderung zusammen zu bleiben. Selbstverständlich wurde auch ein Stander entworfen, der mit ein bisschen Sentimentalität durch den grünen Streifen an die alte Mole erinnern soll.

Heute zählt der Verein rund 200 Mitglieder. Viele der Gründungsmitglieder sind dem Verein treu geblieben, obwohl sie nicht oder nicht mehr Eigner eines Bootes sind.

Im Hafen liegen 78 Segel- und Motorboote der Vereinsmitglieder und bilden damit die größte Vereinseinheit im Hafen.

Der Beitrag beträgt 25.-€ / Jahr, der Familienbeitrag 35.-€/ Jahr; eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

Der Verein ist Mitglied im Kreis- und Landesseglerverband sowie Gesellschafter in der Sporthafen Kiel GmbH.

Stets gut besuchte Veranstaltungen sind das gemeinsame Hissen und Niederholen des Vereinsstanders, eine Vereinsregatta mit anschließendem Molenfest, eine Geschwaderfahrt sowie das Grünkohlessen im festlichen Rahmen.


Jeden 2. Mittwoch startet je nach Wetter eine Regatta im Bereich der Kieler Förde.


Der lange Winter wird durch die Winterwanderung, die bisher bei jedem Wetter stattfand, unterbrochen. Die Mitgliederversammlung am ersten Freitag im März läutet die Saison ein.
Unsere Jugend wird in dankenswerter Zusammenarbeit mit dem


SV-Friedrichsort an das Segeln herangeführt, die ersten "Scheine" sind in Sicht.


Im Jahr 2004 feierte der Verein auf dem schönen "Museumsschiff Stadt Kiel" unter beachtlicher Anteilnahme der Öffentlichkeit und Presse sein 25-jähriges Vereinsjubiläum.


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